Aktuelle Veranstaltung


Zugvögel an der Elbe

Sonntag, den 13.11.2016

von 08:00 bis ca.16:00 Uhr

 

Der Winter naht, die ersten Bodenfröste melden sich an. Den Zugvögeln wird es kalt um den Schnabel herum. Unsere grauen Gesellen sind nun auf der Flucht vor dem Winter. 

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Unsere Naju-Gruppe


Aktivitäten unserer NAJU's

Unsere Kinder im Alter von 6-13Jahren sind in unserem eigens hergerichteten Garten unterwegs. Hochbeete mit Gemüseanbau und Bestimmung von Insekten, macht alle Forschern große Freude.  Jeden 1. und 3. Freitag im Monat treffen wir uns in der Schützenstrasse, Salzhausen.

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Aktuelle Presse


Der Waldkautz 

Vogel des Jahres 2017

Im Herbst und Winter ist der Ruf des Waldkauzes am meisten zu hören, denn dann ist Balzzeit und Partnerwahl. Vor allem mit Jagdkünsten kann das Männchen überzeugen. 

 

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Wir über uns - NABU Hanstedt/Salzhausen e.V.

Für Mensch und Natur


Jahresprogramm 2016 

Unser aktuelles Jahresprogramm 2016 mit interessanten Exkursion, Vorträgen und Mitmach-Aktionen ist jetzt online verfügbar.

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Was wir tun

Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Orte und kleinen Gemeinden wohnen wir in der schönen Landschaft der „Lüneburger Heide“, eines der größten und ältesten deutschen Naturschutzgebiete. Unter anderem auch unsere beiden Samtgemeinden Hanstedt und Salzhausen. 

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Organistion

Wir stellen uns vor. Auf der Seite Organisation erfahren Sie, welchen unserer kompetenten Ansprechpartner Sie für bestimmte Themenbereiche 

kontaktieren können. Rufen Sie uns an, mailen Sie uns oder kommen Sie zu einem unserer Arbeitstreffen. Alle Informationen finden Sie 

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Veranstaltungen

Die Natur verändert sich und mit ihr verändern sich Richtlinien und Gesetze. Mitmach-Veranstaltungen, Exkursionen mit anderen naturinteressierten Menschen oder Vorträge bringen uns die komplexen Zusammenhänge näher. Kommen Sie dazu. Gern laden wir Sie auch zu Veranstaltungen wie unser kleines Apfelfest ein und lernen Sie kennen.

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Aktuelle Presse

Es gibt viele interessante Themen im Natur- und Tierschutz. Auf unserer Seite "Aktuelle Presse" finden Sie regionale und überregionale Themen, die zur Zeit besonders im Augenmerk unserer Projekte stehen. Schauen Sie sich je nach Thema alle Informationen an, die wir für Sie zusammen gestellt haben.

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Die Erfolgsgeschichte Wolf setzt sich fort

Aktuelle Zahlen aus dem Wolfsjahr 2015/2016

Die positive Entwicklung der Wölfe geht weiter: Auch im letzten Wolfsmonitoring-Jahr lebten wieder mehr Wolfsfamilien in Deutschland. Nun ist es wichtig, den hohen Schutzstatus aufrechtzuerhalten und illegale Tötungen konsequent zu verfolgen.

23. September 2016 - 46 Rudel und 15 Paare: So viele Wölfe lebten bis Ende April 2016 in Deutschland. Es sind rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr und für den NABU ist es ein erfreuliches Ergebnis. Es zeigt, dass sich die Wolfspopulation in Deutschland gut entwickelt und dass wir mit unseren Schutzbemühungen auf einem guten Weg sind. Vorgestellt wurden die aktuellen Zahlen vom bundesweiten Wolfs-Beratungszentrum und dem Bundesamt für Naturschutz.

Weniger erfreulich ist allerdings die Zahl illegaler Wolfs-Tötungen: Sie liegt mit mindestens 19 toten Tiere seit dem Jahr 2000 weiter hoch. „Diese Straftäter haben in Deutschland leider zu leichtes Spiel. Es gibt zu wenige auf Umweltkriminalität spezialisierte Beamte bei Polizei und Justiz. Bis heute wurde kein einziger Schütze durch polizeiliche Ermittlungen identifiziert. Wir fordern eine Stärkung der Behörden, bessere Ermittlungsarbeit und ein konsequente Verurteilung der Täter. In Afrika und Asien kämpfen wir gegen Wilderei, aber gleichzeitig tun wir so, als wäre das illegale Töten des Wolfes in Deutschland ein Bagatelldelikt“, so Miller. Auch der Straßenverkehr bleibt unverändert ein hohes Risiko für den Wolf: Bis August 2016 wurden mehr als 100 Tiere tot auf Deutschlands Straßen gefunden.


Wolfsexponat zum Anfassen

Beteiligung des Vereins zum Thema "Willkommen Wolf"

Ortsgruppe hat erstes Wolfsexponat / Jurymitglied ist NABU-Mitglied aus Salzhausen

 

"Als ich beim NABU Ende 2014 anfing, begann ich als Wolfsbotschafter. Unsere Heimat sollte Durchgzugsgebiet des Munsteraner Rudels sein", so Melanie Ronde aus Salzhausen. Heute ist sie 2. Vorsitzende und leitet den Arbeitskreis  sowie die Jugendgruppe in der Samtgemeinde Salzhausen. 

Bei einem ihrer beliebten Vorträge zum Thema ""Willkommen Wolf" bekam sie Anfang 2016 ein einmaliges Angebot. Geschenkt wurde ihr ein toter Grauwolf aus Privathaltung. Nicht gerade ein Traumgeschenk, denkt sich jetzt der eine oder andere. Melanie Ronde erkannte aber sofort, was die Präparation des Wolfes für Möglichkeiten in sich barg. Nach einstimmiger Vorstandsentscheidung im April bekam der von Melanie Ronde ausgesuchte Präparator Michael Sens aus Seevetal den Auftrag und holte den Wolf zu sich. 

2320€ Spenden mussten nun für die Präparation gesammelt werden. Teils von privaten Spendern, aber auch dank der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die sich mit 950€ an den Kosten beteiligte, konnte der Wolf nach Vorgaben von Frau Ronde im September fertig gestellt werden. 700€ liess uns der Präparator in Form einer Spende zu Gute kommen. Er war selber von dem Tier sehr fasziniert und fühlte sich geehrt, ihm durch seine gute Arbeit wieder ein Stück Leben einzuhauchen.

...wieder ein Stück Leben einhauchen - das ist gelungen.

"Wunderschön heult sie in der Nacht den Mond an. Das war so gedacht. Kein Untier aber auch kein Kuscheltier. Ich bin begeistert", sagt Melanie Ronde, Wolfsbotschafterin. Nun bekommt der Wolf noch Sound und Text und ein passendes Bühnenbild. 

Anfassen ist ausdrücklich erwünscht - der Funke soll überspringen!

Anfassen ist ausdrücklich erwünscht. Kinder sollen den Wolf unbedingt anfassen dürfen. Fühlen und erleben und trotzdem mit Achtung und Vorsicht mit dem Präparat umgehen. Vorgesehen ist, dass die Kinder spielerisch viel über den Wolf und seine Gewohnheiten lernen, wo der Wolf her kommt, ob er eine Gefahr darstellt und wie man sich bei Sichtkontakt zu verhalten hat. Was der Wolf frisst, wann er schläft, wie gross die Familie ist und warum sich nicht alle Menschen über den Wolf freuen. 

Der Funke zum Naturschutz und zum Wolf soll überspringen.

Wie? Durch Anfassen - ausdrücklich erwünscht!


Klartext für Wölfe!

Gewinner des NABU-Journalistenpreises stehen fest

Jurymitglied kommt aus Salzhausen

Differenzierte und publikumsnahe Darstellung wird belohnt: Am Abend des 13.Okt. wurden die Sieger des Wettbewerbs „Klartext für Wölfe“ geehrt. Prämiert mit je 3.000 Euro wurden Arbeiten in den vier Kategorien Fotografie, Bewegtbild, Hörfunk und Print.

 

In der Jury für die Kategorie "Print" erhielt der NABU Bundesverband in Berlin Unterstützung von Olaf Stampf, SPIEGEL-Ressortleiter und Ehemann von Melanie Ronde (2.Vorsitzende). Beide kommen aus Salzhausen. Wie bereits oben berichtet, ist Melanie Ronde Wolfsbotschafterin. 

Laudatio von Olaf Stampf, SPIEGEL-Ressortleiter und NABU Mitglied Hanstedt/Salzhausen e.V.
Laudatio von Olaf Stampf, SPIEGEL-Ressortleiter und NABU Mitglied Hanstedt/Salzhausen e.V.
v.l.n.r. O.Stampf, M. Ronde, M.Bathen
v.l.n.r. O.Stampf, M. Ronde, M.Bathen

Gemeinsam mit ihrem Mann führten sie interessante Gespräche mit den Gewinnern und den Wolfsexperten Markus Baten und Anette Wolff. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass der Wolf noch einen langen Weg einer breiten Akzeptanz vor sich hat. Auch gemeinsame Zukunftsprojekte im Naturschutz wurden diskutiert. Unter anderem waren auch Schäfer als Gäste geladen, die im Wortgefecht um den Wolf ihre Sorgen und Nöte aussprechen konnten. Nur gemeinsam können wir den Wolf willkommen heissen. Darin waren sich alle einig.

"Der wirklich böse Wolf", schreibt Detering,"das sind wir selbst."

v.l.n.r. O.Tschimpke, M.Schulte, O.Stampf
v.l.n.r. O.Tschimpke, M.Schulte, O.Stampf

Gewinner der Kategorie "Print" war Martin Schulte.

Schulte kam in seinem Text auf die schöne Idee, nicht nur die üblichen "Verdächtigen" zu Wort kommen zu lassen - Schäfer, Jagdfunktionäre und Politiker. Er bat auch einen Angstforscher, Statistiker, eine berühmte Jugendbuchautoren, einen Tierfilme oder Literaturwissenschaftler um Beiträge zum Thema Wolf. Heraus kam, liebevoll bearbeitet und in Szene gesetzt, ein charmantes, originelles Kaleidoskop: aus Kenntnis- und lehrreichen Analysen, leidenschaftlichen Plädoyers sowie poetischen und überraschenden Geschichten. 

Und bitte fragen Sie meine Frau nicht, wenn Sie Bärenbotschafter brauchen...

Bundesverbandsvorsitzender O.Tschimpke und O.Stampf, SPIEGEL im Gespräch
Bundesverbandsvorsitzender O.Tschimpke und O.Stampf, SPIEGEL im Gespräch

Neben Zahlen, Statistiken und Leistungen im Bereich Naturschutz, kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Schilderte Olaf Stampf stolz die Bemühungen im Bereich um das Wolfsexponat, war der Bundesverbandsvorsitzende von dem Exponat sehr angetan. Stampf bat trotzdem darum: "Wenn Sie dann mal Bärenbotschafter brauchen, fragen Sie meine Frau bitte nicht. Ich sehe sie schon mit einem Bärenexponat zur Tür herein kommen. Dafür ist unser Haus definitiv zu klein."


Gasunie in Brackel

Liebe NABU Mitglieder,

 

 

Die Firma Gasunie plant den Neubau einer Gasverdichterstation auf einer Fläche    östlich des Ortes Brackel - westlich von Thieshope in einer Größe von 9 ha. Die Verdichterstation würde angeschlossen an die Norddeutsche Erdgasleitung. Uns liegen erste Unterlagen, die 5 bzw. 6 Gasturbinen beinhalten, vor. 

 

Eine erste Stellungnahme des NABU Hanstedt-Salzhausen zu den uns aktuell vorliegenden Unterlagen wurde beim  Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie schriftlich abgegeben.  

 

 

Wir werden zu gegebener Zeit über Inhalte des Verfahrens informieren.

 

Ulrike Müller

1.Vorsitzende

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Aktuell vom Landesverband Niedersachsen

Niedersachsen bleibt Storchenland!

Weiterer Anstieg der Paare, zweitbestes Ergebnis flügger Jungen

Für das Jahr 2016 hat die LAG Weißstorchschutz die Bestandszahlen der Weißstörche in Niedersachsen ermittelt: Das Ergebnis ist erfreulich.

22. Oktober 2016 - In Niedersachsen/Bremen ließen sich insgesamt knapp 820 Weißstorchpaare nieder – darunter wieder etliche Neuansiedler. Diese Storchenpaare brachten etwa 1.300 Jungstörche zum Ausfliegen. Nicht mitgezählt sind dabei die annähernd 135 fütterungsabhängigen Paare im Bereich von Zoos und Vogelpflegestationen mit ihrem Nachwuchs. „Damit wurde das Rekordergebnis aus dem Jahr 2015, 776 Paare, erneut um sechs Prozent übertroffen“, erklärte Hans-Jürgen Behrmann von der LAG Weißstorchschutz des NABU Niedersachsen. „Die Zahl der flüggen Jungen lag zwar 14 Prozent unter der des Vorjahres, 2015 waren es 1.503 flügge Jungen, es ist aber immer noch das zweitbeste Resultat seit 45 Jahren.“ Niedersachsen ist damit nach Brandenburg das Bundesland mit den meisten Storchenpaaren.

Störche sind Zugvögel, doch weil viele Westzieher in Spanien überwintern, kommen die ersten von ihnen bereits im Februar wieder. In diesem Jahr trafen die Rückkehrer so früh ein wie noch nie. Besonders auffällig war dies im Landkreis Gifhorn, wo die ersten 15 Störche im Schnitt 17 Tage früher als sonst ankamen. Außer einem sich ändernden Zugverhalten war diesmal wohl auch eine für den Flug besonders günstige Großwetterlage der Grund für die verfrühte Rückkehr. Die ersten Ostzieher kamen im letzten Märzdrittel aus Afrika zurück, die letzten im Mai. Das führte insbesondere in Gebieten, die von west- und ostziehenden Störchen gleichermaßen beansprucht wurden, vermehrt zu Nestkämpfen mit der Folge von Brutabbrüchen.

Erhebliche witterungsbedingte Brutverluste

Eine nasskalte Witterung führte unter den zuerst geschlüpften Jungen regional zu erheblichen Verlusten. Die Ernährungssituation war aber zufriedenstellend, längere Hungerperioden blieben aus. Der Jungen-Rekord vom Vorjahr konnte vor allem deshalb nicht erreicht werden, weil es 2016 keine große Mäusepopulation gab. Letztlich erzielten die Störche mit 1,6 flüggen Jungen pro Paar ein im Vergleich mit den Vorjahren unterdurchschnittliches Ergebnis. Dies wird aber durch die größere Anzahl an Paaren mehr als wettgemacht. „Insgesamt war das Jahr 2016 für die Weißstörche in Niedersachsen und Bremen ein gutes Jahr“, bilanziert Hans-Jürgen Behrmann.

In den letzten Jahren ist in den alten Bundesländern ein steter Anstieg der Weißstorchpopulation zu verzeichnen. Eine wesentliche Ursache hierfür stellt die Tatsache dar, dass viele der westziehenden Störche bereits in Spanien überwintern. Dort finden sie gute Nahrungsbedingungen auf Deponien, in Feuchtgebieten und Reisfeldern. Außerdem führen geringere Gefahren auf dem Zug dazu, dass mehr Störche überleben und zurückkehren können. Auch die ostziehenden Störche fanden zuletzt relativ gute Überwinterungsbedingungen vor. Allerdings gab es einen durch lange Trockenheit verursachten Nahrungsmangel im östlichen und südlichen Afrika.

Hans-Jürgen Behrmann betont: „Es bestehen gute Aussichten, dass sich der Anstieg der Storchenpaare bei uns in den nächsten Jahren fortsetzt. Für die Zukunft gilt es daher, für sie und ihren Nachwuchs weiter ausreichend Feuchtgrünland mit entsprechenden Biotopen zu erhalten und neu zu schaffen.“


Aktuell vom Bundesverband NABU

Glyphosat tötet Vielfalt!

In diesen Pflanzenschutzmitteln steckt das Totalherbizid

Glyphosat wird als Wundermittel gegen Unkraut im Garten angepriesen. Doch es tötet nicht nur Pflanzen, sondern entzieht Insekten und Vögeln wichtige Nahrungsquellen und stört somit den Ökokreislauf. In welchen Pflanzenschutzmitteln das gefährliche Glyphosat steckt, zeigt Ihnen unsere Grafik.

Das bekannte Totalherbizid Glyphosat ist im Haus und Gartenbereich vielfältig einsetzbar und in Baumärkten und im Online-Handel nach wie vor erhältlich - teilweise bis Ende 2022. Der Wirkstoff ist in vielen zugelassenen Produkten für den Haus- und Gartenbereich beigefügt. 

Beim näheren Hinsehen entpuppt sich das verharmloste Wundermittel als reinster Naturvernichter. Unerwünschte Unkräuter sind in der Natur Blüten- und Samenpflanzen für eine Vielzahl von Insekten und Vögel. Ihnen wird beim Einsatz von Herbiziden eine wichtige Nahrungsquelle entzogen. Glyphosat gelangt an die Wasseroberfläche und wirkt direkt schädlich auf Fische und Amphibien. Diese Auswirkungen werden in Kürzeln (NW261, NW264) auf den Packungen erwähnt. Man muss sie nur zu lesen wissen und dazu soll die Übersicht dienen. Das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen auf die Biodiversität viel stärker zu beachten. 

Im Nachbarland Frankreich ist der Einsatz von Glyphosat im Haus- und Gartenbereich bereits verboten. Deshalb liegt es an Ihnen, die Umwelt und Natur zu schützen und auf den Griff zur Giftflasche mit den vielen Warnhinweisen zu verzichten.