Foto: Ingo Ahrens
Foto: Ingo Ahrens

Aktuelle Veranstaltung


Gesänge des Sommers

 

Sonntag, den 06.08.2017 ab  14:00Uhr 

 

 

An dieser Stelle dürfen wir auf eine wunderbare Exkursion unserer Kollegen aus Winsen/Luhe hinweisen. Die Exkursion dient zum Kennenlernen heimischer Heuschrecken. und bringt sicher interessante Exemplare zum Vorscheinen.

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Unsere Naju-Gruppe


Naturschutzjugend Salzhausen

Umweltbildungsreise  Sylt/Hörnum

erfolgreich/ 2018 Landesebene

 

Mit 17 Kindern im Alter von 5-14 Jahren unternahmen wir eine Bildungsreise nach Sylt und erlebten diverse Abenteuer. 2018 bereitet M.Ronde diese Fahrt auf Landesebene vor. 90 Ortsgruppen der NAJU Niedersachsen können sich beteiligen.

 

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Foto: NABU Christoph Bosch
Foto: NABU Christoph Bosch

Aktuelle Presse


Vogel des Jahres 2017

Der Waldkauz

 

 

Im Herbst und Winter ist der Ruf des Waldkauzes am meisten zu hören, denn dann ist Balzzeit und Partnerwahl. Vor allem mit Jagdkünsten kann das Männchen überzeugen. 

 

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Wir über uns - NABU Hanstedt/Salzhausen e.V.

Für Mensch und Natur


Neuer Vorstand stellt sich vor

Wir feiern 25 Jahre NABU Hanstedt-Salzhausen e.V.

v.l.n.r.: Elke Jander, Rolf Bösehans, Sylvia Hepe, Melanie Ronde, Olaf Stampf, Anke Kautz, Andrea Thomanek, es fehlen: Bruno Maaß, Johanna Romberg und Melanie Hardt
v.l.n.r.: Elke Jander, Rolf Bösehans, Sylvia Hepe, Melanie Ronde, Olaf Stampf, Anke Kautz, Andrea Thomanek, es fehlen: Bruno Maaß, Johanna Romberg und Melanie Hardt

Wir sind optimal aufgestellt...

Dank einer gut besuchten Mitgliederversammlung mit 61 Mitgliedern und 3 Besuchern wurde am 31.03.2017 im Alten Geidenhof in Hanstedt mit großer Mehrheit ein neuer Vorstand gewählt. Melanie Ronde, die neue , erste Vorsitzende stellte ihr neues Vorstandsteam vor: "Wir sind optimal aufgestellt. Unser Vorstandsteam setzt sich aus unterschiedlichsten Fachkompetenzen zusammen. Es sind Hanstedter wie Salzhäuser Mitglieder vertreten. Mein Team wird sachorientiert, fachkompetent und basisdemokratisch arbeiten. Beim Ehrenamt darf der Spaß am Engagement nicht fehlen. Wir freuen uns auf unsere vielfältigen Aufgaben und hoffen, dass unsere Mitglieder sich in Ihrer Wahl beim Vorstandsteam bestätigt fühlen."

 

Das Vorstandsteam und die derzeit sehr starke Projektgruppe Salzhausen haben am 03.04.2017 ihre Arbeit im Haus des Gastes aufgenommen und können bereits auf bestehenden Projekten aufbauen. Auf diesem ersten Treffen sind bereits weitere Entscheidungen getroffen worden, die dem Ziel des "Naturschutzes" dienen werden.

 

Ein Projektteam kümmert sich derzeit um die Wegraine und andere öffentliche Flächen im Bereich der Samtgemeinde Salzhausen. Diese sind oft die letzten Rückzugsbereiche für die Natur in einer zunehmend intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft. Viele dieser Flächen sind in keinem guten Zustand: Sie werden falsch gepflegt oder gleich komplett überpflügt. "Flora und Fauna kommen dabei buchstäblich unter die Räder", sagt Johanna Romberg, Leiterin des dreiköpfigen Teams: "Wiesenvögel verlieren ihre Brutplätze, Hasen und Amphibien  ihre Deckung, Bienen, Falter und viele andere Insekten ihre Futterpflanzen. Oft wird nicht nur während der Brut- und Setzzeit gemäht, sondern das Mähgut anschliessend noch geschreddert - mitsamt Raupen und anderen Kleintieren." Bei manchen "Pflegemaßnahmen" werden darüber hinaus Bäume geköpft und Hecken so rabiat gerodet, dass sie nicht wieder nachwachsen können. Das zerstört nicht nur Natur, sondern verstößt auch gegen geltende Schutzbestimmungen.

Johanna Romberg und Sylvia Hepe, Amphibienexpertin der NABU Projektgruppe, haben den Zustand der Wegraine am Beispiel des Wanderwegs "Rund um Salzhausen" erkundet und dokumentiert. "Wir setzen darauf, dass die Gemeinde Interesse daran hat, diesen und andere Wege nicht nur für die Natur, sondern auch für Wanderer und Touristen attraktiv zu gestalten und zu erhalten. Gern setzen wir uns mit Vertreter der Gemeinden an einen Tisch, um gemeinsam zu überlegen, wie das am besten geschehen könnte", so Romberg.

 

 

Das Vorstandsteam arbeitet auch an Ideen zum Wiederbelebung der Hanstedter Projektgruppe, die derzeit nur wenig  Zuspruch hat. "Hier fehlen uns Unterstützer in jedem Bereich, die unsere bereits langjährig tätigen Mitglieder im Bereich von Pflegemaßnahmen der Orchideenwiese, Kopfweidenwiese, Teiche oder unserer Schwalbenwand unterstützen. Man muss kein Biologe sein, um uns im Team zu unterstützen. Mitmachen, das ist alles was zählt," sagt Melanie Ronde, "auch eine Kindergruppe in Hanstedt wäre eine schöne Bereicherung."

Wer also Interesse hat, in Hanstedt als Teammitglied den Naturschutz zu unterstützen, wendet sich für eine erste Kontaktaufnahme einfach an den  neuen Vorstand. 

 

2017 feiert der NABU Hanstedt/Salzhausen auch sein 25-jähriges Jubiläum. Melanie Ronde sagt dazu: "25 Jahre Naturschutz ist ein besonderes Jubiläum. Es ist eine lange Zeit, in der Naturschutz ehrenamtlich Tag für Tag gelebt wird. Ein Verein, der so lange auf eine so stabile Entwicklung mit so guten Ergebnissen zurückblicken kann, der kann zu Recht stolz auf sein 25-jähriges Bestehen sein und dies auch gebührend feiern."

Hierzu wird der Verein am 13.05.2017 alle Mitglieder sowie die Nachbarvereine Winsen und Buchholz einladen, um in der Natur einen gemeinsamen Tag mit Exkursionsangeboten, Kinderschminken, Naturbasten und Grillen zu gestalten. Die Einladungen erfolgen  mit der Post. Auch Gäste sind hierzu herzlich eingeladen. Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Salzhausen übernimmt den Grillbereich.

"Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit Mitgliedern und Gästen", so der Vorstand.

 

Weitere Projekte werden die Erneuerung und Ausweitung von Nistkästen und Bruthöhlen auf verschiedenen Grundstücken der Gemeinden und der NABU sein. Dazu gehören: Paaschberg Salzhausen, Biotop in Eyendorf, Orchideenwiese in Hanstedt, Kopfweidewiese in Quarrender sowie der Stiepelsberg in Salzhausen. Kästen für Fledermäuse, Spechte, Eulen, Käuze und andere Vögeln sind geplant.

 

Auch die Teilnahme an dem Familienfestival "ASummer's Tale"  in Luhmühlen vom 03.-05.08.2017 ist beschlossene Sache. Dort wird die NAJU mit einem breiten Angebot für Kinder vertreten sein.

 

Viele weitere Projekte sind in der Pipeline und werden nun Stück für Stück geplant und durchgeführt. 

 

"Es gibt viel zu tun. Wir haben jede Menge interessante  Pflegearbeiten und Projekte und freuen uns, wenn wir andere Menschen begeistern können uns zu helfen und zu unterstützen. Ein neuer Flyer zu unseren begehrten Exkursionen und Vorträgen wird in Kürze heraus gegeben. Alle Informationen zum Team und zu den Treffen der Projektgruppen werden auch im Flyer zu finden sein," beschließt der neue Vorstand.

 

"Nun gehts los, wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Akteuren in unseren Gemeinden Salzhausen und Hanstedt. Für Mensch und  Natur", so Melanie Ronde und Elke Jander.

 

 

 

Der Vorstand, 04.03.2017


Die NAJU zieht um ! Mai 2017

Wir sind umgezogen!

Mit nun 25 Naturschutzkindern wurde es uns im vorherigen Garten zu eng. Die Möglichkeiten waren sehr eingeschränkt. Kurzerhand zogen wir mit Kind und Holzhaus auf den Stiepelsberg. Die nun vorherrschenden Möglichkeiten bieten uns ein Häuschen zum Gruppentreffen sowie ein weiteres Holzhäuschen für unsere Mal- und Holzwerkstatt.

Auch unsere heiss ersehnte kleine Hühnerfarm ist gestartet. Direkt am Wald und trotzdem im Gartenhaben wir jetzt eine tolle neue Naturschutzheimat für unsere 25 Naturschutzkinder.

Auch die Verkehrssituation ist hier deutlich ruhiger und überschaubarer. Währen in der Schützenstrasse Geschwindigkeiten von bis zu 120h/km gemessen werden und uns beim Bringen und Abholen der Kinder Angst und Bange wurde, haben wir nun einen verkehrsberuhigten Wendehammer in einer kleinen Nebenstrasse. Bis zum Teich sind es keine 500 Meter, bis zum Wald keine 5 Meter. Und endlich haben wir Strom, Heizung und ganz wichtig: ein Klo!

Wir bedanken uns bei den Eltern und den zusätzlichen freiwilligen Unterstützern, die uns beim Umzug tatkräftig unterstützt haben. Die Werkstatt ist eingerichtet und wurde auch schon eingeweiht. Die Kinder freuten sich sehr, als sie sahen, daß ihre alte, neue Hütte nun auch ein bequemes Sofa hat und eine erweiterte Bibliothek bekommt. Auch das nun bald gesponserte Mikroskop der Naturschutzstiftung sowie weitere Warnwesten, dürfen die Kinder bald ihr Eigentum nennen und zu Forschung- und Verkehrssicherheitszwecken  nutzen.

Vielen Dank!


Jahresprogramm 2017

Unser aktuelles Jahresprogramm 2017 mit interessanten Exkursion, Vorträgen und Mitmach-Aktionen ist jetzt online verfügbar.

 Hier geht's zum Jahresprogramm...


Foto: NABU Sylvia Hepe
Foto: NABU Sylvia Hepe

Was wir tun

Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Orte und kleinen Gemeinden wohnen wir in der schönen Landschaft der „Lüneburger Heide“, eines der größten und ältesten deutschen Naturschutzgebiete. Unter anderem auch unsere beiden Samtgemeinden Hanstedt und Salzhausen. 

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Foto: Holger Meyer
Foto: Holger Meyer

Organisation

Wir stellen uns vor. Auf der Seite Organisation erfahren Sie, welchen unserer kompetenten Ansprechpartner Sie für bestimmte Themenbereiche 

kontaktieren können. Rufen Sie uns an, mailen Sie uns oder kommen Sie zu einem unserer Arbeitstreffen. Alle Informationen finden Sie 

hier.


Foto: NABU Sylvia Hepe
Foto: NABU Sylvia Hepe

Veranstaltungen

Die Natur verändert sich und mit ihr verändern sich Richtlinien und Gesetze. Mitmach-Veranstaltungen, Exkursionen mit anderen naturinteressierten Menschen oder Vorträge bringen uns die komplexen Zusammenhänge näher. Kommen Sie dazu. Gern laden wir Sie auch zu Veranstaltungen wie unser kleines Apfelfest ein und lernen Sie kennen.

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Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Aktuelle Presse

Es gibt viele interessante Themen im Natur- und Tierschutz. Auf unserer Seite "Aktuelle Presse" finden Sie regionale und überregionale Themen, die zur Zeit besonders im Augenmerk unserer Projekte stehen. Schauen Sie sich je nach Thema alle Informationen an, die wir für Sie zusammen gestellt haben.

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Unsere Amphibienexpertin Sylvia Hepe berichtet zum Biotop in Eyendorf:


Der Teich ist sein Reich

 

Wer einmal in einer milden Mainacht südlich von Eyendorf durch die Felder streift, kann ihn nicht überhören, den Kleinen mit der großen Klappe, den leider so selten gewordenen Laubfrosch.

Hier bei Eyendorf hat er in einen geschützten Biotop eines der wenigen Gewässer gefunden, die ihm - und anderen bedrohten Amphibienarten - ideale Fortpflanzungsbedingungen bietet. Denn dieser Tümpel trocknet im Verlauf des Sommers regelmäßig aus, so dass sich die Fressfeinde der Kaulquappen wie zum Beispiel Fische oder Libellenlarven dort nicht ansiedeln können. Genau der richtige Platz also, um mit lautstarkem Geschrei die Damen anzulocken und zu beeindrucken, um dann nach dem Laichgeschäft vergnügt seiner Wege zu hüpfen.

 

Allerdings gibt es da seit einigen Jahren ein Problem. Durch extrem trockenes Wetter im Frühjahr und besonders durch die zunehmende Verlandung des Gewässers können die Amphibien zwar noch ablaichen, aber ihre Kaulquappen ziehen im Wettlauf mit der sommerlichen Austrocknung des Gewässers immer häufiger den Kürzeren. Besonders die spät laichenden Arten, zu denen auch der Laubfrosch gehört, sind davon betroffen.

 

Seit etwa 20 Jahren beobachtet der NABU  Hanstedt-Salzhausen dieses Gewässer, das er seit 2000 gepachtet hat. Damals lag genau die gleiche Situation vor. Unter dem damaligen Vorsitzenden Harald Dohse und mit finanzieller Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde wurde das Gewässer vertieft und für die Amphibienfortpflanzung wieder hergerichtet.

 

Als andere Maßnahmen, wie die Beseitigung der Weiden am Gewässerrand keine Wirkung zeigten, sondern der Tümpel von Jahr zu Jahr immer früher austrocknete, wurde klar, dass die Verlandung nur auf eine Art gestoppt werden kann. Der Bagger muss noch einmal kommen.

 

Zum Glück konnte der NABU Hanstedt-Salzhausen auch diesmal wieder Unterstützung für sein Vorhaben gewinnen. Die Naturschutzstiftung des Landkreis Harburg und die Niedersächsische Bingostiftung beteiligen sich zu je 50 Prozent an der Finanzierung. Aber auch viele freiwillige Helfer aus dem Kreis der engagierten Naturschützer kommen zusammen, um Gehölze zu stutzen und Steinhaufen als Winterquatier für die Amphibien zu errichten.

 

Und so wird hoffentlich auch im kommendem Frühjahr das Liebesgetöse der Laubfrösche wieder kilometerweit zu hören sein.

Foto: Sylvia Hepe
Foto: Sylvia Hepe